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Wohlbefinden4 Min. Lesezeit

Collagen-Hype: Was wirklich dahintersteckt

Collagen ist überall: Pulver, Drinks, Kapseln und große Versprechen. Aber was passiert eigentlich wirklich im Körper — und wie sinnvoll ist der Hype?

Nahrungsergänzung in ruhiger, natürlicher Bildsprache passend zum Beitrag über Collagen und Aminosäuren.

Kaum ein Nahrungsergänzungsmittel ist in den letzten Jahren so stark gehypt worden wie Collagen. Ob für schönere Haut, stärkere Haare, festere Nägel oder ein besseres Hautgefühl — überall wird vermittelt, dass man Collagen nur trinken oder einnehmen muss und der Körper es dann direkt dort einbaut, wo man es haben möchte.

Genau so einfach ist es aber nicht.

Denn der Körper nimmt Collagen nicht einfach als fertiges Kollagen auf und baut es dann eins zu eins in Haut, Haare oder Bindegewebe ein. Kollagen wird im Verdauungstrakt zunächst zerlegt — in kleinere Bestandteile wie Aminosäuren und Peptide. Der Körper verwendet diese Bausteine dann so, wie er sie gerade braucht.

Das bedeutet: Man trinkt nicht einfach fertige Haut oder fertiges Bindegewebe.

Trotzdem heißt das nicht automatisch, dass Collagen komplett sinnlos ist. Genau hier wird es spannend. Denn manche Studien zeigen durchaus, dass bestimmte Kollagenpeptide positive Effekte auf Hautfeuchtigkeit, Hautelastizität oder andere Bereiche haben können. Aber diese Wirkung ist nicht magisch und vor allem nicht so direkt, wie es oft dargestellt wird.

Für mich ist deshalb wichtig, den Hype etwas realistischer einzuordnen.

Die eigentliche Frage ist oft nicht nur: Brauche ich Collagen? Sondern eher: Hat mein Körper überhaupt die Bausteine, mit denen er selbst gut arbeiten kann?

Denn um körpereigenes Kollagen zu bilden, braucht der Körper unter anderem ausreichend Eiweiß beziehungsweise Aminosäuren und passende Voraussetzungen im gesamten Stoffwechsel. Genau deshalb finde ich persönlich auch den Blick auf die Grundlagen sinnvoller als nur auf das Marketing rund um Collagenprodukte.

Ich selbst nehme zum Beispiel das Nahrungsergänzungsmittel amin von artgerecht, um meinem Körper die Aminosäuren zu geben, die er dafür braucht. Für mich fühlt sich dieser Ansatz stimmiger an, weil er eher bei den Bausteinen ansetzt als bei der Hoffnung auf ein einzelnes Wundermittel.

Das bedeutet nicht, dass Collagenprodukte grundsätzlich schlecht sind. Aber ich glaube, dass man sie realistischer sehen sollte: nicht als Zaubertrick, sondern eher als möglichen Baustein in einem größeren Zusammenhang.

Denn was für Haut, Haare und Bindegewebe wirklich wichtig ist, geht meist weiter: ausreichende Eiweißzufuhr, passende Aminosäuren, Vitamin C, Lebensstil, Stress, Schlaf, UV-Schutz und insgesamt ein Körper, der gute Voraussetzungen hat.

Gerade deshalb finde ich es wichtig, beim Thema Collagen nicht nur auf schöne Werbeversprechen hereinzufallen. Der Körper ist komplexer — und meistens ist die Wahrheit weniger spektakulär, aber dafür ehrlicher.

Wenn du dich für solche Themen interessierst und wissen möchtest, wie ich Nahrungsergänzung, Pflege und solche Hypes für mich einordne, kannst du dich gerne bei mir melden.

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